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Autor Thema: helmmaterial  (Gelesen 1589 mal)
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Jay B
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« am: Donnerstag, 25. Januar 2007, 08:09:51 »

was sind gute materialien für helme und von welchen würdet ihr eher die finger lassen? ist zum beispiel ein helm der aus Multiaxialen Fasern und Epoxy Harz besteht eher schlecht bei einem sturz? welche materialien sind sowohl für die strasse wie auch für die rennstrecke gut?
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jpk
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« Antworten #1 am: Donnerstag, 25. Januar 2007, 08:39:15 »

ich fahre einen fiberglashelm. das material überzeugt mich, weil es temperaturbeständig und leicht ist.  thumbsup
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fühlst du dich zu gross für kleine aufgaben, bist du zu klein für grosse aufgaben.
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« Antworten #2 am: Donnerstag, 25. Januar 2007, 08:44:15 »

@ Jay B.

Warum willst Du das wissen? Backst Du Dir Deine Helme selber  icon_wink

Nein im Ernst.... Wenn Du einen guten Helm willst, dann schaue Dich mal bei Shoei, Arai, AGV, Schubert z.B. um. Ich selber besitze für die Piste den RX7 von Arai. War für mich das Beste auf dem Markt. Und ich fühle mich darin als hätte ich keinen Helm an. Der ist übrigens aus Fiberglas.

Schliesslich nützt Dir der beste Helm nichts wenn Dir der Helm nicht sitzt und Du Dich darin unwohl fühlst.

Es gibt genug Testberichte zu Motorradhelmen. Lies Dich dort mal schlau und mach Dir ein Bild von Deinem Wunschhelm.

Solange Du keinen Plastikbillig-Eimer für Fr. 50.00 aus dem Kaufhaus holst (obwohl eigentlich ja auch diese Helme das Prüfzeichen haben) solltest Du keine Probleme mit dem Schutz der Helmschale haben.

Und aus eigener Erfahrung kann ich noch anmerken, dass selbst der schlechteste Integral-Helm besser ist wie ein Jet-Helm wenn man auf's Gesicht fliegt. Es ist ein sehr berauschendes Erlebnis den Asphalt 5cm vor den Augen durchschlittern zu sehen. Mein Helm hatte damals nichts ausser das mein Visier total zerkratzt war.

Mit einem Jet-Helm würde ich heute sehr hübsch aussehen. Naja vielleicht nicht ganz so schlimm, die plastische Chirurgie ist ja heute schon fast unheimlich was die alles wieder fertigbringen.

Trotzdem fahre ich niemehr mit Jethelm.

gruss an alle

enzo 
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« Antworten #3 am: Donnerstag, 25. Januar 2007, 14:58:25 »

...ein helm der aus Multiaxialen Fasern und Epoxy Harz besteht eher schlecht bei einem sturz?


Also: multiaxial will heissen das die Fasern (sei es Glasfaser oder Carbonfiber) des Helmschalengewebes in verschiedenen Richtungen zueinender verlaufen; z.B. eine Schicht Horizontal und eine zweite Vertikal, es können aber auch mehr als 2 Schichten sein die nicht unbedingt rechtwinklig zueinander sind. Diese Gewebe sollen verhindern das die Helmschale beim Aufschlag reisst. Das Epoxy Harz ist der Kleber der die Gewebe zusammenhält. Wenn das Epoxyharz hart geworden ist, ist es extrem zähe. Dass schützt die Fasern vor dem Durchschmirgeln beim Asfaltkontakt.

Billige Helme sind einfach aus Plastik, der ist auch zäh und reisfest aber eben nicht so sehr wie diese Faser-Harz-Kombinationen.

Deshalb ist ein Helm der aus multiaxialen Fasern und Epoxyharz besteht eher gut bei einem Sturz.
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Jay B
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« Antworten #4 am: Donnerstag, 25. Januar 2007, 15:56:01 »

jetzt weiss ich schon mehr, danke schön
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« Antworten #5 am: Donnerstag, 25. Januar 2007, 16:26:48 »

@ Jay B

Nehmen wir mal den Shark RSF2i Integralhelm. Helmschale ist aus diesen genannten multiaxialen Fasern und mit Epoxyharz versehen. Ich würde ihn totzdem nicht kaufen, vor allem für die Piste.

Was nützt mir die beste Schale wenn dafür mein Hirn durch den Schlag zu Mus gequetscht wird. Mein alter  Stahlhelm aus der Zeit als ich noch für's Vaterland tätig sein musste, hatte eine Super Helmschale. Ich konnte darauf wie wild mit dem Vorschlaghammer raufhauen. Passiert ist dem Ding trotzdem nicht allzuviel.

Aber wo bitte war die Dämpfung um die Aufprallenergie vernichten zu können? Und sein Verschluss war eh unter aller  censored2  Bei der kleinsten Kopfbewegung flog das Teil runter.

Deswegen gibt es nur das Zusammenspiel aller Komponenten eines Helmes. Alles muss sehr gut sein. Angefangen von der Belüftung, dem Visier, bis zum Verschluss.

Ich bin auch noch sehr empfindlich auf Zugluft an die Augen. Zieht es mir in einem Helm an meine Augen kann ich es gleich vergessen, auch wenn er noch so gut ist. Ist somit für mich auch ein Grund einen grundsätzlich perfekten Helm doch nicht zu kaufen.

Darum nochmals. Wie die Probefahrt mit dem Töff sollte auch eine Probefahrt mit dem Helm möglich sein. Dann erst ist man sicher ob einem die Schüssel auch wirklich auf den Kopf passt.

Ich habe auch festgestellt, dass eigentlich fast alle Helme die von sich behaupten "besser" zu sein, immer einen Doppel-D-Verschluss besitzen. Einfacher und sicherer finde ich kann man keinen Helmverschluss bauen.

gruss an alle

enzo
 
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Ride With The Devil


« Antworten #6 am: Donnerstag, 25. Januar 2007, 19:14:48 »

Hallo

Mein Helm Hat ein Gemisch aus Karbon + Dyneema + Fiberglas Ultra leicht .




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« Antworten #7 am: Freitag, 26. Januar 2007, 08:20:11 »

@ Töff-Fahrer: Da hast du Ganz recht! Wenn die Innereien des Helms nichts taugen kann die Hülle noch so gut sein, der Kopf bekommt immernoch zuviel Aufprallenergie ab.

Das mit dem Doppel D Verschluss denke ich auch, es gibt nicht einfacheres, er ist sicher zu schliessen (man zieht jedesmal automatisch an) und schnell aufzukriegen wenns nötig ist, auch wenn jemand nichts von Töff-Helmen weiss (z.B der Sanitäter oder der Unfall-Arzt). Für mich gibts nur den.
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« Antworten #8 am: Freitag, 26. Januar 2007, 10:40:18 »

Ja bei einem Unfall wo eben die Sanitäter oder Arzt den Helm abnehmen müssen, finde ich es wäre mehr als hilfreich wenn die Helmherrsteller sich endlich einmal auf diesen Doppel-D-Verschluss einigen könnten.

Dann wissen alle wie das Ding aufgeht.

Ich habe zur Zeit 5 Helme hier. Und drei verschiedene Verschlussarten. Jede ist soweit anders, dass ein Uneingeweihter genau nachsehen muss wie der Verschluss bedient wird.

Sie sind nicht mal ähnlich sondern komplett anders.

Man muss den Doppel-D-Verschluss ja nicht mal neu erfinden. Er ist einfach simpel und perfekt. Ist ja meistens so, dass das Einfache perfekt ist.

gruss an alle

enzo


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« Antworten #9 am: Freitag, 26. Januar 2007, 10:59:23 »

@ Jay B

Ich versteh ja nicht viel davon, aber ich denke die teureren Helme zeichnen sich vor allem durch ihre Haltbarkeit aus. Wogegen die Billighelme wahrscheinlich bald einmal spröde werden (UV Empfindlichkeit).

Ich hatte mal einen UVEX Boss für 350.-. War eigentlich voll OK aber nach dem ersten Mal ordentlich reinschwitzen fiel das Ding fast von alleine auseinander. Jetzt hab ich einen Airoh der 600.- Preisklasse. Ist leichter, mach einen sehr soliden Eindruck und fühlt sich super an.
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